Die
Linux Foundation hat eine
Studie zu den TOP-Contributoren des Linux-Kernels veröffentlicht.
Heise findet darin bemerkenswert, dass der Großteil des Codes nicht mehr von Freizeit-Programmierern kommt, sondern von angestellten Entwicklern bei IBM, Red Hat, Google & Co. Weiterhin ist - in der Tat - erstaunlich, dass selbst Microsoft(!) erstmals darin auftaucht. Ich nehme an, wegen den Treibern für
Hyper-V.
Was aber scheinbar niemandem auffällt: In der Liste fehlt jemand: Ein Unternehmen, das sich gern als Heilsbringer für Linux auf dem Desktop sieht. Und mit dem Ökosystem drumrum auch Geld verdienen möchte: Canonical. Die Firma hinter Ubuntu. Die Unken riefen ja schon lange von den Dächern, dass die sich immer gern am Buffet bedienen - aber selbst nicht viel zurückgeben. In der ganzen Studie wird Canonical mit keinem einzigen Wort erwähnt - während Microsoft unter den TOP-Contributoren ist. Was für eine Blamage!